Suchmaschinenoptimierung (SEO) mit Joomla

Jeden Tag werden Suchmaschinen von mehreren Milliarden Suchanfragen pro Tag nach Informationen durchsucht. Viele dieser Suchanfragen liefern nicht selten hundertausende oder millionen von Treffer. Wer also über Suchmaschinen potentielle Kunden auf seine Webseite bringen möchte, muss sich zwangsweise mit dem weitem Thema der Suchmaschinenoptimerung befassen um eine gute Platzierung in den Suchergebnissen von Suchmaschinen zu erhalten.

Die Seo (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) ist ein komplexes Themenfeld und bietet viele Stellschrauben um seine Suchmaschinenplatzierung zu bestimmten Suchwörtern zu verbessern. Falsches Seo-Verständnis oder unbewusste Unwissenheit führt dagegen schnell zu einer schlechten Platzierung, so dass keine oder kaum Besucher über Suchmaschinen auf Ihre Webseite gelangen.

Seo bietet Hintergrundwissen aus der Welt der Suchmaschinenen und klärt Sie über die Bedeutung für Ihre -Webseite auf. Informieren Sie sich über konkrete How-To Tutorials oder lesen Sie sich zu Gebieten wie der Onpage und Offpage Optimierung ein um mit einem gelungenen Gesamtkonzept Ihre Webseite mit dem CMS optimal zu positionieren.

Joomla Tutorials

Gerade für Einsteiger, die von der Begriffswelt bereits erschlagen werden, ist es meist nicht einfach den Schlagwörtern entsprechend zu agieren. In dem Tutorial Bereich, finden Sie leicht verständliche Erklärungen wie Sie die entsprechenden Probleme lösen können.

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SEO-Artikel

Im Bereich Seo werden informative Beiträge zum Thema Suchmaschinenoptimierung veröffentlicht. Diese sind jedoch nicht Joomla speziell und sollten im Regelfall auf Webseiten mit anderen Content Management Systemen (oder ohne CMS) zutreffen. Sie finden hier Artikel zur Optimierung Ihres Quellcodes sowie Hinweise, mit welchen Tools und welchem Vorgehen man seine Webseite optimal für Besucher und Suchmaschinene aufbauen sollte. Valider HTML und CSS Quellcode sollten ebenso wie eine intuitive Menüführung und leichte Bedienbarkeit fester Bestandteil Ihrer Planung sein.

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Die Ladezeit einer Webseite ist für viele Besucher ein wichtiges Kriterium, ob Sie auf dieser Webseite verweilen und ob Sie diese Webseite erneut besuchen werden.

Die Geschwindigkeit hängt dabei von vielen Faktoren ab. Selbstverständlich ist daher für jeden Webmaster, dass die verwendeten Grafiken und Dateien möglichst klein gehalten werden.

Was jedoch immer wieder vernachlässigt wird, ist die Tatsache, dass nicht nur die Größe sondern auch die Anzahl der verwendeten Objekte von Bedeutung ist. Werden also viele kleine Grafiken verwendet, entsteht schnell ein haufen an Requests (Serveranfragen), der sich "relativ" stark auf die Ladezeit auswirken können. Vielleicht sollten Sie auch mal nachschauen, ob alles was Sie verwenden wirklich benötigt wird? Sind Sie sich beispielsweise sicher, dass Ihre Joomla Webseite Mootools verwendet oder Jquerry? Werden bei Ihnen viele verschiedene CSS-Dateien geladen? Wenn ja, können diese zusammengefasst werden?

Vielleicht sollten Sie diese standardmäßig eingebundenen Javascripte deaktivieren um die Ladezeiten gleich in 2 hinsichten zu verbessern. Weniger zu Ladene Masse und weniger Ladevorgänge (Requests).

Wie ist das Layout Ihrer Webseite umgesetzt worden? Werden einfarbige Flächen durch 1-Pixel Grafiken eingefärbt? Wenn ja, nutzen Sie direkt background-color: #fff; anstatt die Grafik zu verwenden. Wie sind Buttons und andere Gestaltungsmittel gelöst? Ab und an begegnen einem sogar Fälle, wo das Menü ausschließlich über Grafiken realisiert ist. Neben den unnötig erzeugten Requests, können Suchmaschinen (noch) nicht die Texte in Grafiken erkennen/lesen und deuten.

CSS3 bietet für die aktuellen Browser sehr elegante Möglichkeiten optisch was herauszuholen aus Ihren Webseiten ohne grafiken zu verwenden. Machen Sie sich schlau zu abgerundeten Ecken (border-radius) oder Schatteneffekte (box-schadow). Auch Farbverläufe lassen sich bereits jetzt ohne Grafiken realisieren. Nutzen Sie die Möglichkeiten die es gibt, um Ihre Besucher so wenig Ladezeit aufzudrängen wie möglich. Diese werden es Ihnen danken.

Überschriften werden in HTML mit <h1>...</h1>, <h2>...</h2> usw. deklariert. Dabei ist h1 die Überschrift mit der höchsten Wertigkeit. Die Überschriften dienen zur Strukturierung eines HTML-Dokuments, ähnlich wie die Kapitel und Unterkapitel in einem Buch. Um Ihre Webseite nun optimal aufzubereiten gilt es nicht nur diese Überschriften zu nutzen, sondern ein paar Regeln dabei zu beachten.

  • Grundsätzlich sollte es auf jeder Seite/Unterseite nur eine einzige h1 Überschrift geben.
  • Verwenden Sie Überschriften in einer logischen Reihenfolge. Zuerst h1, dann h2 und anschließend h3. (Nicht h3, h1,h2 usw.)
  • Nutzen Sie Überschriften ausschließlich um Bereiche/Abschnitte sinnvoll zu gliedern. Mißbrauchen Sie eine Überschrift nicht um ein Wort/Satz optisch anzupassen. (Für optische Gestaltungen bitte CSS-Klassen verwenden)
  • h1 und h2 Überschriften befinden sich im Regelfall nur im Inhaltsbereich Ihrer Webseite. Im Footer, oder einer Seitennavigation haben diese nichts zu suchen.
  • Seien Sie sparsam mit Überschriften.
  • Formatieren Sie keine ganzen Absätze als Überschrift.
  • Suchmaschinen ziehen in erster Linie h1 und h2 Überschriften für die Gewichtung der darin enthaltenen Texte heran.

 

Eine qualitativ hochwertige Webseite wirkt professionell. Hierzu gehört es eine möglichst fehlerfreie Webseite zu erzeugen. Um Ihre Webseite kostenlos auf HTML und CSS Fehler zu prüfen können Sie den W3 Validator verwenden. 

HTML Validator: http://validator.w3.org/

CSS Validator: http://jigsaw.w3.org/css-validator/

Wichtig bei diesem Thema ist darauf zu achten nach welchen Richtlinien man seine Webseite untersucht. Es gibt verschiedene HTML und CSS Typen. Beispielsweise xhtml 1.0 transitional, xhtml 1.0 strict, xhtml 1.1 oder html 5. Je nach Doctype gelten andere Richtlinien. Wer seine Webseite also in xhtml 1.0 strict valide (fehlerfrei) hat, kann nach den Richtlinien der anderen Doctypes Fehler enthalten. Die Zukunft liegt in einer Optimierung aufdem Doctype html 5, welcher auch nur "html" genannt wird. Auf die Vorteile und Veränderungen von html 5 einzugehen würde hier zu weit führen.

Ähnliches gilt auch für CSS. Die aktuelle Entwicklung läuft unter CSS3.

Warum nun also nicht alles nur über html5 und CSS3 gültigen Befehlen realisieren?

Je nach Webprojekt und ggf. verwendetem CMS (mit vielen und umfangreichen Modulen) kann dieses sehr aufwändig sein. Das weitaus größere Problem sind jedoch nicht die Möglichkeiten, sondern die Voraussetzungen damit jeder in den Genuß der Ergebnisse kommen kann. Das Problem liegt darin, dass die von Ihnen optimierte Webseite nur dann optimal genutzt werden kann, wenn der Endbenutzer einen aktuellen Browser besitzt, der die aktuellsten Codebefehle richtig verstehen und anzeigen kann. Viele ältere Versionen von Browsern (ziemlich egal welches Herstellers) sind nicht html5 fähig und verstehen CSS3 Neuerungen nicht. Eine ähnliche Problematik wird man vermutlich immer bestehen, solange html, css und Webbrowser weiterentwickelt werden.

Dieses erfordert von Ihnen, dass die Webseite in allen gängigen Browsern auf richtige Optik und Funktionsfähigkeit getestet und ggf. zukünftig angepasst wird.

Auch sind nicht alle Befehle für alle Browser identisch. So gibt es Befehle, die nur für einen Browser gelten und damit keine Allgemeingültigkeit haben und vom Validator damit als Fehler angezeigt werden. Es ist davon auszugehen, das zukünftig einige dieser Befehle in den einheitlichen Standard aufgenommen werden, allerdings kann dieses eine sehr lange Zeit dauern. Sobald diese Befehle einen einheitlichen Standard entsprechen sollten natürlich der Standardcode verwendet werden. 

An dieser Stelle vertrete ich die Meinung, dass alle unnötigen Fehler behoben werden sollten, man aber durchaus Befehle verwenden darf, die akuell keine allgemeingültigkeit besitzen, solange man sich dessen bewusst ist und die möglichen Konsequenzen kennt. Sprich: Weiß ich was dieser Code bewirkt und was dieses für meine Webseitenbesucher bedeuten kann?